Klaus Heitlinger scheidet nach 18 erfolgreichen Jahren aus dem VdF aus

Nach 18 erfolgreichen Jahren beim Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. (VdF) wird Klaus Heitlinger den Verband zum 30. November 2026 verlassen und in den Ruhestand treten. Seit 2016 führte Heitlinger den VdF als alleiniger Geschäftsführer.

VdF_KlausHeitlinger_2026.jpg„Klaus Heitlinger hat die Entwicklung unseres Verbandes über viele Jahre maßgeblich geprägt und wichtige Weichen für eine zukunftsfähige Verbandsarbeit gestellt“, erklärt VdF-Präsident Heinrich Reuss. „Im Namen des gesamten Präsidiums danke ich ihm sehr herzlich für seinen großen persönlichen Einsatz und sein langjähriges Engagement für die deutsche Fruchtsaftindustrie.“

In Heitlingers Amtszeit fielen zahlreiche wichtige Projekte und strukturelle Entwicklungen. Dazu gehörten die Erneuerung und Sanierung des verbandseigenen Mehrwegsystems ebenso wie umfangreiche, mit EU-Mitteln geförderte Kommunikations- und PR-Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen im siebenstelligen Bereich. Zudem wurde die Zusammenarbeit des VdF mit anderen Verbänden intensiviert und der Verband in verschiedenen branchenübergreifenden Allianzen verankert. Ein besonderes Anliegen war ihm als Diplomagraringenieur den gerade in den letzten Jahren noch relevanter gewordene Bezug zur Rohware Obst herauszustellen sowie den Ausbau des Netzwerkes „Junge Führungskräfte“ weiterzuentwickeln, zuletzt mit Veranstaltungen mit über 100 Teilnehmern unter 40 Jahren.

Auch auf europäischer und internationaler Ebene engagierte sich Heitlinger intensiv für die Interessen der Branche. Im europäischen Fruchtsaftverband AIJN wirkte er unter anderem als Vorsitzender der nationalen Geschäftsführer. Im internationalen Dachverband der Fruchtsaftindustrie IFU übernahm er als Treasurer Verantwortung. Darüber hinaus war er bei nationalen und internationalen Fachveranstaltungen regelmäßig ein gefragter Referent.

Ein weiterer Schwerpunkt seiner Tätigkeit lag auf dem Ausbau und der Intensivierung der Forschungsarbeit des Verbandes in dessen Professorenkreis mit rund 40 Universitäten. Gleichzeitig wurden die verbandseigenen Strukturen weiterentwickelt: Das Verbandshaus wurde umfassend modernisiert und die wirtschaftliche Basis des VdF durch einen nachhaltigen Vermögensaufbau gestärkt.

Parallel zu seiner Tätigkeit für den VdF führte Heitlinger den Verband der Fruchtwein- und Fruchtschaumwein-Industrie e. V. sowie die verbundene Baumann-Gonser-Stiftung. Auch diese Organisationen übergibt er in geordneten finanziellen Verhältnissen.

„Klaus Heitlinger hinterlässt in allen drei Organisationen solide Strukturen und eine gute Grundlage für die weitere Arbeit“, so Reuss. „Die Präsidenten und Präsidien beider Verbände sowie der Vorstand der Stiftung danken ihm für seinen engagierten Einsatz für die Fruchtsaft- und Fruchtweinindustrie und wünschen ihm für seinen neuen Lebensabschnitt alles erdenklich Gute.“