Trinken

Fruchtsaft und Wasser - ein gutes Team

Gesundheitsexperten sind sich einig, 1,5 l Flüssigkeit pro Tag sollen es sein. An heißen Sommertagen und nach sportlicher Betätigung darf es auch gerne mehr sein. Der überwiegende Anteil ist dabei durch energiearme Getränke, wie Wasser und ungesüßte Tees zu decken. Auch verdünnte Fruchtsäfte stellen als Fruchtsaftschorle eine gute Alternative dar. Ein ausgeglichener Wasserhaushalt ist eine wichtige Voraussetzung für das optimale Funktionieren unseres Körpers. Minimale Flüssigkeitsverluste vermindern schon die Leistungsfähigkeit.

Insbesondere im Sommer und beim Sport verliert der Körper durch Schwitzen Flüssigkeit, die ihm durch ein passendes Getränk wieder zugeführt werden muss. Dazu eignen sich isotonische Getränke. Die kann der Körper besonders gut und schnell resorbieren. Als isotonisch werden Flüssigkeiten bezeichnet, deren Menge an gelösten Teilchen denen in unserem Blut entsprechen. Je isotoner ein Getränk ist, desto besser ist die Bioverfügbarkeit.

Die Apfelsaftschorle gehört aufgrund ihrer Zusammensetzung zu den isotonischen Getränken. Vor und während dem Sport werden – je nach Alter und Geschlecht – Mischungsverhältnisse von einem Teil Apfelsaft und drei bis vier Teilen Wasser empfohlen*. Nach dem Sport ist eine 1:1 Mischung sinnvoll, da durch die körperliche Anstrengung Energie in Form von Glukose (Traubenzucker) verbraucht wurde. Diese Depots müssen dann wieder aufgefüllt werden, was durch die in der Apfelsaftschorle leicht verfügbaren Kohlenhydrate, Glukose und Fruktose (Fruchtzucker), erreicht werden kann.

Durch die Schweißbildung während des Sports werden dem Körper neben Flüssigkeit auch Mineralstoffe und Elektrolyte wie Kalium, Magnesium und Natrium entzogen, die ihm wieder zugeführt werden müssen, um die Leistungsfähigkeit aufrecht zu erhalten. Durch eine Apfelsaftschorle wird zum einen das Flüssigkeitsdefizit ausgeglichen und zum anderen schnell verfügbare Energie, Mineralstoffe und Elektrolyte zugeführt.

Quelle: * DGE: Richtiges Trinken im Training und Wettkampf (05/2006)